Das war unser Hochzeitsfotografie Workshop im Frühjahr 2013:

Keine Frage, „Vintage“ ist der große Trend und wird sowohl von der Mode- als auch Designindustrie konsequent umgesetzt. Aber was ist eigentlich „Vintage“?

Das Wort hat mehrere Bedeutungen. Zunächst steht das Englische Wort vintage für den Prozess der Weinlese. Außerdem heißt Vintage aber auch soviel wie „altehrwürdig“ oder ganz einfach „alt, kostbar, selten“.  Wie alt? Alles was zwischen 1930-1970 toll war, wird heute als „Vintage“ bezeichnet. Übrigens: im Englischen wird als Vintage nur wirklich Altes bezeichnet, alles andere ist Retro.

Auch die Hochzeitsindustrie hat den Vintage-Trend für sich entdeckt: Tischdekoration, Blumen, sogar Brautkleider werden im vintage-look gestaltet. Grund genug, für unseren Hochzeits-Workshop diesen Trend aufzugreifen!

Tag 1 des Workshops für Hochzeitsfotografen ist immer ein Shooting-Tag.

Dieses Jahr sollten nicht nur schöne Brautpaar-Portraits sondern auch Portfolio-Bilder im vintage-look entstehen. Dafür stand mir ein team von hochkarätigen Helfern zu Seite.

Das da wäre: Maria Irlbeck (www.das-bluehende-atelier.de).

Maria ist hier keine Unbekannte, hat sie letztes Jahr schon unseren Hochzeits-Workshop und andere Shootings (z.B. hier) mit wunderschönen Blumen ausgestattet und natürlich im laufe der Zeit haufenweise „echte“ Hochzeiten „aufblühen“ (z.B. hier) lassen. Und wenn man denkt, besser gehts es nicht, überrascht Maria aufs Neue! So auch dieses Mal. Schauen Sie selbst:

1. Baumwolle und ein Schlüssel zum Glück. Dieser sehr dezent in hellen Creme-Tönen gehaltener Brautstrauß war eine duftende Sensation!

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Wie wäre es, wenn man einen alten Schlüssel vom Flohmarkt mit einer eigenen Gravur versehen würde?

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Dazu ein passender Anstecker für Markus.

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Modell Nr. 2 war Pink. Auch hier ist die Kombination der Blumen sehr gelungen!

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Beim dritten Brautstrauß hat Maria das Thema Vintage umgesetzt: das Hochzeitsbild ihrer Großeltern ziert die Brosche. Toll!

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Damit nicht genug.

Maria hat für die verschiedenen still-life Aufnahmen jede Menge Gefässe mit verschiedenen Blumen gebracht. WOW!

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Werden Sie kreativ! Käse-Glocke einmal anders.

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Dieses Jahr hatten wir eine Tee/Kaffee-Tafel. Und wir alle wissen – Tee und Kaffee schmecken aus edlem Porzellan einfach besser! Vintage-Porzellan kann man kaufen, sammeln und bei besonderen Gelegenheiten verwenden. Oder man greift in die „Porzellankiste“ und lässt sich das schönste Porzellan frei Haus liefern!

Hinter dem Label Porzellankiste steht Kathrin Braunwarth und ihr Gespür für feines englisches Porzellan ist – wie würde der Engländer sagen? – second to none. Kathrin hat unsere Tafel mit ihren Schätzen ausgestattet und wir fanden es direkt ein wenig schade, daß wir keine echte Feier hatten – so schön hat alles ausgesehen!

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„A party without cake is just a meeting!“ sagt Julia Child. In der Tat.

Nur: wie sollen wir bloß der süßen Versuchung von Alma Pasteles widerstehen!  Und Alma Pasteles hat sich ordentlich ins Zeug gelegt um uns auf eine harte Probe zu stellen 🙂 Das Label Alma Pasteles ist genau das Richtige für alle, die das ganz Besondere suchen (und in München bisher nicht finden konnten!). Die Torten und Kekse von Alma Pasteles sind nicht nur super-lecker sonder auch ein optisches Highlight auf jedem Tisch. Für unseren workshop hatten wir einen Traum in Pastell-Blau, dekoriert mit feinen Blumen aus Zuckerguss. Fast traut man sich nicht dieses Kunstwerk anzufassen (geschweige denn anzuschneiden!). Porzellan, Torten, Blumen. Hier konnte sich wirklich jeder nach Lust und Laune austoben!

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Während dessen hat unsere Brautstylistin Diana Zwarthoed Bea in eine wunderschöne Braut verwandelt. Auch Diana ist hier bestens bekannt – sie ist nicht nur auf Brautstyling spezialisiert, als ehemaliges Model ist sie mit beiden Seiten bestens vertraut: vor und hinter der Kamera. Diana hat schon oft für meine Shootings gestylt (z.B.  hier und hier) und die Ergebnisse sind jedes Mal überragend.

Bea und Markus haben letztes Jahr im Juni geheiratet und hätten mich gerne für ihre Hochzeit gebucht, wenn ich nicht schon eine andere Buchung gehabt hätte. Auch ich hätte die Hochzeit der beiden gerne fotografiert, so haben wir uns alle gefreut, daß wir im Rahmen des Workshops ein paar Bilder zusammen machen können!

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Nicht geplant aber mehr als passend: Markus hatte seine Taschenuhr und sensationelle Manschettenknöpfe dabei. DAS nenne ich vintage!

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Maya Kalender to go.

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Sog. „getting-ready“ Aufnahmen während der Vorbereitungen gehören zu jeder Hochzeitsreportage!

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Auch für die Ringe hat uns Maria etwas Besonderes vorbereitet: eine Schale mit einer Pfingstrose.

Schlicht. Edel. Wirkt.

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Nach dem gemeinsamen Mittagessen beim Italiener (sehr süß – die Wirtin hat sich so gefreut dass ein „Brautpaar“ kommt, daß sie für uns eine große Tafel gedeckt und sogar mit roten Rosen geschmückt hat!) stand die Portrait-Session auf dem Programm. Diana hat nur noch den langen Schleier fixiert und dann ging es schon los.

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Hier noch einmal der Strauß-Vergleich: Creme, Rose oder Pink?

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Auch beim Portrait-Shooting gab es eine Überraschung für die Teilnehmer – Bea und Markus haben ihre Eltern gebeten zum Shooting zu kommen. Natürlich im festlichen Outfit!

Übung für die Teilnehmer: get-what-you-give. Interaktion mit einer größeren und kleineren Gruppe.

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Es war sehr kalt an diesem März-Samstag, bestimmt nicht mehr als 10 Grad. Diese Bilder erinnern aber eher an einen Sommertag in Rom, was hauptsächlich an der Ausstrahlung des Paares liegt. Bravo!

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Im Winter und frühen Frühjahr tun sich viele Fotografen schwer, einen ansprechenden Hintergrund für Portraits zu finden. Bäume sind (noch) blattlos, alles wirkt grau, kahl und langweilig.

Im Rahmen des Workshops lernen die Teilnehmern Hintergründe zu finden und warum jede alte Ziegelmauer ein aufregender Hintergrund sein kann.

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Weniger ist mehr: Der Workshop ist im Sinne der optimalen Betreuung auf max. sechs Teilnehmer limitiert.

Dadurch ist es gewährleistet, dass jeder Fotograf „seine Zeit“ mit dem Brautpaar hat, auch ansonsten kein Andrang um die Motive herrscht und alle Fragen beantwortet werden können. Dieses Jahr habe ich mich sehr gefreut, daß unsere Gruppe international war: Fotografinnen aus der Schweiz, Fotografen aus Luxemburg und Tschechien waren mit von der Partie. So war auch an den nachfolgenden zwei Tagen ein sehr interessanter und durch verschiedene Märkte geprägter Austausch gewährleistet!

Tag 2 – Bildbearbeitung, Albendesign.

Am Sonntag haben wir das Studio in der Kraemer´schen Kunstmühle für zwei Tage zum Meetingroom umgebaut. Jeder Teilnehmer hat seine Bilder über Nacht hochgeladen und so stand der Sonntag Vormittag im Zeichen der Bildbearbeitung.

Lightroom, Photoshop oder beides – welche Software macht wann Sinn, welche Software erleichtert den workflow und – vor allem – spart wertvolle Zeit bei der Bearbeitung und Verwaltung der Bilder? Diese und viele anderen Fragen haben wir am Vormittag geklärt.

„Aha-effekte“ gab es reichlich!

Bildbearbeitung am Vormittag, Album Gestaltung am Nachmittag. Hochzeitsalben-Herrsteller gibt es wie Sand am Meer! Die Palette reicht von „Buch-kaufen-Bilder-einkleben“ – diese leeren Alben kennt jeder, es gibt sie in jedem Schreibwarenhandel! Ein professioneller Fotograf sollte sich mit seiner Angebotspalette von der Menge absetzen und etwas Besonderes seinen Kunden präsentieren. Was es sein könnte, haben wir am Nachmittag besprochen und die passende Gestaltungs-Software unter die Lupe genommen.

Tag 3 – Business. Let´s talk about money!

Keine Frage, das Produkt muss stimmen! Das beste Marketing nützt am Ende nichts, wenn man nicht wunderschöne Bilder produziert. Aber wunderschöne Bilder alleine wiederum bringen keine Kunden – wenn es niemand weiß, wird niemand kommen.

Deshalb haben wir uns am Montag mit vielen Fragen rund um das Geschäft mit der Fotografie beschäftigt.

Unter vielem anderen standen diese Themen auf der Agenda:

1. Meine Kunden und ich – passen wir zusammen? Wie ich meine Wunsch-Kunden finde.

2. Marketing – nur ein Schlagwort? Was steckt dahinter und was bedeutet das für mein Geschäft? Konkrete Maßnahmen.

3. Produkt – haben Fotografen ein Produkt? Ist Kunst immer brotlos? Eine Produktpalette entsteht.

4. Preislisten gestalten, Preise kommunizieren.

Die Teilnehmer haben viele eigene Geschäftsunterlagen, Preislisten und Muster mitgebracht. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der individuellen Gestaltung und Fragen rund um das eigene Geschäft. Gemeinsam haben wir viele neue Ideen entwickelt, am Montag Abend konnte ich vier hochmotivierte, begeisterte Teilnehmer voller Energie und Tatendrang verabschieden. Neue Musteralben werden in der nächsten Zukunft entstehen, neue Konzepte werden umgesetzt, neue Webseiten programmiert.

Wie jedes Jahr, hat sich hier ein sensationelles Team zusammengefunden, es waren drei Tage voller Inspiration und ein Riesen-Spaß mit euch allen! Am Montag sind wir noch bis ca. 20h zusammen gesessen – ich fühle mich sehr geehrt, daß die ladies aus der Schweiz sogar ihren Aufenthalt in München um eine weitere Nacht verlängert haben um nicht zu früh nach Hause fahren zu müssen! Sowohl alle vor als auch alle hinter der Kamera haben ihr Bestes gegeben und alle Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen. Vielen Dank an (alphabetisch) Kathrin Braunwarth (www.porzellankiste.com), Ute Hornemann (www.alma-pastiles.de), Maria Irlbeck (www.das-bluehende-atelier.de), Diana Zwarthoed (www.themakeupstudio.de) sowie natürlich unsere Super-Stars vor der Kamera Bea, Markus und ihre Eltern!

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Models und und Mitwirkenden – lustig, lässig und professionell – mehr kann man sich nicht wünschen!

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Dieser Workshop richtet sich an alle Fotografen die sich für Hochzeitsfotografie und -business interessieren und/oder ihr Portfolio erweitern wollen.

Der nächste Kurs findet im März 2014 statt. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf max. 6 limitiert.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig falls Sie Interesse haben und teilnehmen möchten, der Kurs ist erfahrungsgemäß langfristig ausgebucht.

Info & Buchung: info@radmilakerl.de oder Tel. 089/44 11 99 82.

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