Fotoreise Nordisland Reisebericht: In diesem Artikel findest du die Eindrücke zu unserer Fotoreise durch Nordisland im September 2025.
Fotoreise Nordisland im September – Reisebericht einer besonderen Islandtour
Text & Fotos: Radmila Dier
Nordisland – eine Region, die für ihre Ursprünglichkeit, Weite und starken Kontraste bekannt ist. Im September 2025 waren wir wieder mit einer kleinen Gruppe von Fotografinnen und Fotografen im Norden Islands unterwegs und ließen uns von der Vielfalt dieser Region begeistern. Von Reykjavík aus ging es per Inlandsflug nach Egilsstaðir, weiter zu Schluchten, Wasserfällen, Vulkanlandschaften und in die Fjorde des Nordens.
Früher Schnee, Polarlichter, Whale Watching und die komplette Hochlandquerung prägten diese Fotoreise. Dies ist mein Reisebericht über eine außergewöhnliche Reise durch Nordisland mit ihren Stationen, Erlebnissen und besonderen Momenten – getragen von einer tollen Reisegruppe.

Ankommen in Island – von Reykjavík nach Egilsstaðir
Unsere Reise begann mit dem gemeinsamen Treffen in Reykjavík. Bekannte und neue Reisegäste kamen zusammen, und schon beim ersten Abend war spürbar, was diese Fotoreisen auszeichnet: eine offene, entspannte Atmosphäre und die gemeinsame Vorfreude auf das, was vor uns lag. Am nächsten Morgen ging es weiter per Inlandsflug nach Egilsstaðir – ein fester Bestandteil unserer Nordisland-Reisen und jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Bei guter Sicht eröffnet sich aus der Luft ein beeindruckender Blick auf Gletscher, Hochland und Flusssysteme und stimmt bereits aus der Vogelperspektive auf die kommenden Tage ein.
Der Stuðlagil Canyon – ein junger Liebling der Fotografinnen und Fotografen
Nach der Ankunft im Osten Islands führte uns der Weg zu einem der eindrucksvollsten Orte der Region: dem Stuðlagil Canyon. Erst zufällig vor rund 15 Jahren in seiner heutigen Form entdeckt, hat sich diese Schlucht mit ihren markanten Basaltsäulen schnell von einem Hidden Gem zu Fotografen-Liebling entwickelt.
Winterliche Landschaften auf dem Weg zum Mývatn
Bereits auf der Weiterfahrt Richtung Mývatn zeigte sich, dass der Norden Islands dem Winter schon ein Stück voraus war. Kein tiefer Schnee, sondern ein feiner, fast pudriger Überzug lag über der Landschaft und verlieh ihr eine stille, beinahe märchenhafte Atmosphäre. Lavafelder, Ebenen und Hügel wirkten wie leicht gezuckert, das Licht war weich und wechselhaft. Entlang der Strecke boten sich immer wieder Gelegenheiten für kurze Stopps und spontane Motive.
Island hält zu jeder Jahreszeit eine enorme Vielfalt an Motiven bereit – und genau das macht jede Fotoreise hier so besonders. Man weiß im Vorfeld nie, was einen erwartet: Licht, Wetter und Landschaft verändern sich ständig, und selbst nach vielen Reisen zeigt sich Island immer wieder neu.



Der erste Abend im Norden – Polarlichter zum Auftakt
Noch am ersten Abend im Norden zeigte sich Island von seiner großzügigen Seite. Kurz nach dem Abendessen schon klarte der Himmel auf, und wenig später erschienen die ersten Polarlichter. Die anfänglichen Unsicherheiten bei Kameraeinstellungen waren schnell geklärt, die Konzentration wich spürbarer Freude. An diesem Abend gingen wir mit einem breiten Lächeln ins Bett – Island hieß uns auf seine ganz eigene Art willkommen.
Mývatn, Wasserfälle und Landschaft – reduzierte Farben, starke Motive
Rund um den Mývatn prägten Landschaft, Wasser und Wetter diesen Abschnitt der Reise. Mit dem mächtigen Dettifoss und dem nahegelegenen Selfoss standen zwei der eindrucksvollsten Wasserfälle Islands auf dem Programm. Schneefall und dramatische Wolken wechselten sich ab, die Farben waren stark reduziert und wirkten beinahe monochrom. Lavafelder, Ebenen und offene Weiten fügten sich harmonisch in diese zurückhaltende, fast grafische Stimmung ein. Gerade diese Reduktion machte die Motive besonders intensiv – konzentriert auf Kraft, Bewegung und Struktur, ruhig und zugleich sehr präsent.
Diese mystische Landschaft in der Mývatn-Region gilt in der isländischen Folklore als Heimat der Jólasveinar. Zwischen zerklüfteten Lavaformationen, niedrigen Birken und ersten Schneefeldern entfaltet sich eine Atmosphäre, in der Natur und alte Geschichten ineinandergreifen. Auf unseren Fotoreisen durch Nordisland erleben wir genau diese Mischung aus Licht, Jahreszeit und Mythos.
Der Selfoss liegt flussaufwärts vom Dettifoss und zeigt sich als breite Reihe aus Kaskaden, die über dunkle Basaltkanten in den Canyon fallen. Gerade bei frischem Schnee und reduziertem Licht entstehen hier sehr grafische Motive: Linien, Strukturen und die Bewegung des Wassers vor rauer Vulkanlandschaft. Ein klassischer Stopp auf unserer Fotoreise durch Nordisland – ideal für Langzeitbelichtungen und detailreiche Landschaftsfotografie.
Feuer und Eis – Thermalgebiete im Norden.
Im Norden zeigt sich Island auch von seiner anderen Seite. In den Hochthermalgebieten brodelt und dampft die Erde, Schlammpools kochen, Fumarolen zischen, der Boden schimmert in Gelb-, Ocker- und Grautönen. Der Geruch von Schwefel liegt in der Luft, der Untergrund wirkt lebendig und die Gegend fremdartig.
Auf unserer Fotoreise darf natürlich ein Stop bei der „ewigen Dusche“ nicht fehlen! Sie steht mitten im Nichts neben der Straße: Eine heiße Quelle, aus der kontinuierlich Wasser in die Luft sprüht, begleitet von Dampf und leisen Geräuschen. Zwischen kalter, leicht verschneiter Landschaft und spürbarer Hitze liegen hier nur wenige Schritte. Feuer und Eis treffen an diesem Ort sichtbar und unmittelbar aufeinander.
Im warmen Licht des Sonnenaufgangs eröffnet sich der Blick über ein aktives Geothermalgebiet in Nordisland. Diese Szene steht exemplarisch für Island als Land der Gegensätze, in dem erneuerbare Energiegewinnung und ursprüngliche Landschaft eng miteinander verbunden sind. Auf unseren Fotoreisen durch Island erleben wir diese Orte aus fotografischer Perspektive.
Energie in der Landschaft – Blick auf Krafla
In dieser Region öffnet sich von einem erhöhten Punkt der Blick über ein weitläufiges Geothermalgebiet. Dampfschwaden ziehen durch die Landschaft, Leitungen und Anlagen zeichnen sich im Gelände ab, leicht mit Schnee gezuckert. Was hier auf den ersten Blick nach Industrie aussieht, ist in Wahrheit ein Balanceakt zwischen Mensch und Natur. Feuer und Eis treffen an diesem Ort auf engstem Raum zusammen.
Wer diesen Zusammenhang vertiefen möchte, dem sei die SFR-Dokumentation „Schnelle Energiewende dank Geothermie“ empfohlen, die sehr anschaulich zeigt, wie Island mit Vulkanismus, Geothermie und extremen Naturbedingungen lebt und arbeitet.


Wie funktioniert Geothermie?
Geothermie in der Krafla-Region, Nordisland
Dieses Video zeigt, wie geothermische Energie in der vulkanisch aktiven Krafla-Zone gewonnen wird, und veranschaulicht das Zusammenspiel von Naturgewalt, Technik und Landschaft, das diese Region bis heute prägt.
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Mehr InformationenGoðafoss im wechselnden Licht
Am nächsten Morgen rissen die Wolken auf, und mit jedem Kilometer wuchs die Erwartung. Als wir am Wasserfall ankamen, wechselten Licht und Wetter im Minutentakt. Dadurch entstanden ständig neue Motive: mal weiche Kontraste, mal dramatische Gischt – perfekt für unterschiedliche Belichtungen und Bildideen.
Schneehühner – Tarnung in Perfektion
Am Flussufer entdeckte Tina mehrere Schneehühner, perfekt getarnt im Übergangskleid zwischen Herbst und Winter. Ihr Gefieder passt sich im Jahresverlauf der Umgebung an – ein faszinierendes Beispiel für die Anpassung an diese raue Landschaft. Ein unerwarteter Fund einer der stillen Augenblicke, die eine Reise auf Island so besonders machen.

Diese Perspektive zeigt den Goðafoss als weit aufgespanntes Panorama: eine durchgehende Wasserwand, dunkle Basaltfelsen und eine spiegelglatte, weich gezeichnete Wasserfläche durch Langzeitbelichtung. Der feine Sprühnebel sorgt je nach Licht sogar für einen zarten Regenbogen – ein klassisches Motiv für Landschaftsfotografie in Nordisland. Auf unserer Fotoreise arbeiten wir hier gezielt an Bildaufbau, Belichtungszeiten und dem sicheren Umgang mit Gischt und wechselndem Wetter.


Akureyri, Fjorde und Whale Watching
Ein kurzer Stopp in Akureyri, der Hauptstadt Nordislands, markierte den Übergang in eine neue Landschaft. Von hier aus führte die Reise weiter in die Fjorde des Nordens – wilder, ursprünglicher und deutlich weniger frequentiert als viele andere Regionen Islands. Die Straßen wurden schmaler, die Landschaft öffnete sich, Berge und Wasser rückten näher zusammen und bestimmten zunehmend das Bild.
Typische Fjordlandschaft in Nordisland: sanft geschwungene Küstenlinien, ruhiges Meer und schneebedeckte Berge im Hintergrund. Auf unseren Fotoreisen entstehen solche Aufnahmen oft ganz beiläufig – bei kurzen Stopps entlang der Straße, wenn sich das Licht öffnet und Island seine ganze Weite zeigt. Perfekte Motive für Landschaftsfotografie abseits der bekannten Hotspots.
Blick über Akureyri am Eyjafjörður: herbstlich gefärbte Bäume im Vordergrund, aufsteigender Dampf aus geothermischen Quellen und die ruhige Fjordlandschaft mit Bergen im Hintergrund. Diese Szene zeigt eindrucksvoll, wie eng Natur, erneuerbare Energie und Leben in Nordisland miteinander verbunden sind – ein spannendes Motiv auf unseren Fotoreisen durch Island.
Fjordhotel, Hot Pool & Polarlichter
Für die kommenden zwei Nächte bezogen wir ein außergewöhnlich schön gelegenes Hotel in den Fjorden Nordislands. Weil es ruhig, gemütlich und direkt am Wasser liegt, war es genau der Rahmen, den man sich nach einem erlebnisreichen Tag wünscht. Außerdem: das hervorragende Restaurant. Direkt vor der Tür wartete ein Hot Pool – und als es später dunkel wurde, zeigten sich sogar Polarlichter. Herz, was willst du mehr?
Whale Watching im Fjord – wenn plötzlich alles passt
Am nächsten Tag wartete eines der großen Highlights dieser Reise: Whale Watching im Fjord. Die Bedingungen waren ideal – ruhige See, gutes Licht und ein schnelles Boot. Außerdem hatten wir außergewöhnliches Glück: Nicht ein einzelner Wal zeigte sich, sondern gleich mehrere, teilweise aus erstaunlicher Nähe. Zeit spielte plötzlich keine Rolle mehr, die Kameras liefen fast ununterbrochen, während leises Staunen und spontane Ausrufe die Gruppe begleiteten. Ein Erlebnis, das sich nicht planen lässt – und gerade deshalb lange nachwirkt.
Am Abend zeigte sich der Himmel noch einmal von seiner besonderen Seite. Allerdings nur kurz: Für einen Moment tanzten Polarlichter über dem Fjord, zart und zurückhaltend, fast beiläufig. Kein großes Spektakel, sondern ein leiser Abschluss des Tages. Staunend in der Dunkelheit am Fjord – genau diese unscheinbaren Augenblicke prägen sich am tiefsten ein.
Der Hafen von Siglufjörður zeigt sich früh am Morgen von seiner ruhigsten Seite: Fischerboote liegen im spiegelglatten Wasser, die bunten Hafenhäuser und die markanten Berge des Fjords verdoppeln sich in klaren Reflexionen. Eine typische Szene aus Nordisland, die die besondere Atmosphäre kleiner Küstenorte einfängt und auf einer Fotoreise viel Raum für Komposition, Linien und Spiegelungen bietet.
Ein Buckelwal taucht im Eyjafjörður auf und stößt eine markante Atemwolke aus, während sich im Hintergrund die herbstlich gefärbten Hänge und schneebedeckten Gipfel Nordislands abzeichnen. Solche Momente sind typisch für die Walbeobachtungen rund um Akureyri und bieten ideale Bedingungen für eindrucksvolle Wildlife-Fotografie. Auf der Fotoreise liegt der Fokus darauf, diese flüchtigen Augenblicke sicher und respektvoll festzuhalten – eingebettet in die weite Landschaft des Fjords.

Durch die abgelegenen Fjorde – unerwartete Begegnungen
Die Weiterfahrt führte durch einige der abgelegensten Fjorde Nordislands. Kaum Verkehr, schmale Straßen, weite Landschaften. Immer wieder öffneten sich neue Perspektiven, kleine Buchten, steile Berghänge und Lichtstimmungen, die wir natürlich unbedingt festgehalten haben.
Und dann eine Begegnung, die niemand erwartet hatte: frei laufende Schweine. Schafe und Pferde gehören in Island zum vertrauten Bild, doch an einem abgelegenen Bauernhof liefen tatsächlich Schweine frei über das Gelände. Der Bauer erklärte uns, dass eines davon regelmäßig ausbüxt. Schafe sind überall, aber Schweine? Öfter mal was Neues!








Grafarkirkja bei Hofsós – älteste erhaltene Torfkirche Islands
Grafarkirkja (Gröf bei Hofsós) gilt als älteste erhaltene Torfkirche Islands. Die kleine Kirche stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert und wurde in den 1950er-Jahren restauriert. Heute ist sie ein seltenes Beispiel traditioneller isländischer Bauweise aus Holz und Torf – still, authentisch und fotografisch ein echtes Highlight im Norden Islands.
(Quelle https://www.thjodminjasafn.is/en/soguleg-husasofn/grafarkirkja-a-hofdastrond )




Hochlandquerung über die F35 – durch das Herz Islands
Nach den Tagen in den Fjorden begann eines der großen Abenteuer dieser Reise: die Querung des isländischen Hochlands über die F35. Diese Route führt quer durch das Herz Islands und verbindet Nord und Süd abseits der bekannten Küstenstraßen. Weite Ebenen, karge Hochlandlandschaften und immer wieder wechselnde Lichtstimmungen prägten die Fahrt – reduziert, weit und von einer besonderen Ruhe getragen.
Die Strecke legen wir bewusst in zwei Etappen zurück. Mittendrin lag unsere Übernachtung in der Highland Base – ein Ort, der für sich bereits ein Highlight ist. Eingebettet in die raue Hochlandlandschaft bietet das Hotel einen Luxus mitten im Nichts.








Kerlingarfjöll – wenn Respekt wichtiger ist als das schönste Foto
In den Hochthermalgebieten von Kerlingarfjöll zeigte sich das Hochland von seiner rauen Seite. Der Wind hatte deutlich aufgefrischt, Böen kündigten bereits den herannahenden Sturm an. Die steilen, rutschigen Hänge führen hinab in das Thermalgebiet – unter diesen Bedingungen entschieden wir uns bewusst dagegen, abzusteigen. Stattdessen fotografierten wir ausschließlich von oben.
Diese Entscheidung war nicht nur sicherheitsrelevant, sondern auch fotografisch sinnvoll. Der Blick von oben eröffnete klare Linien, Übersicht und Ruhe in einer ansonsten sehr dynamischen Landschaft. Erfahrung bedeutet in solchen Momenten auch, zu wissen, wann man verzichtet – zugunsten von Sicherheit und Respekt vor der Naturgewalt.
Gullfoss, Geysir und ein ungewolltes Abenteuer
Mit Gullfoss und dem Geysir erreichte die Reise noch einmal zwei der bekanntesten Naturphänomene Islands. Nach den Tagen in Nordisland und im Hochland zeigte sich noch einmal eindrucksvoll, wie viel Kraft und Dynamik in Island steckt.
Und weil Island eben Island ist, gehörte auch das dazu: Am letzten Tag gab eines unserer Fahrzeuge den Geist auf. Unser nagelneuer Defender, der das Hochland zuvor problemlos gemeistert hatte, musste abgeschleppt werden. Was zunächst nach Aufregung klang, löste sich schnell und unkompliziert – Hilfe kam, die Gruppe blieb entspannt, humorvoll und flexibel. Die Insassen des Defenders fuhren kurzerhand im Pickup des Abschleppdienstes zum Flughafen – Defender auf dem Hänger, wir mittendrin in Gesprächen und Geschichten über Island. Rückblickend weniger eine Panne als ein letztes, unerwartetes Abenteuer.

Ein Hoch auf die Reisegruppe
Island begeistert. Jede Reise ist ein Erlebnis. Zu einer unvergesslichen Reise gehört jedoch noch mehr: Aus einzelnen Persönlichkeiten wurde schnell ein harmonisches, humorvolles Miteinander – getragen von Neugier, gegenseitiger Rücksichtnahme und viel gemeinsamer Freude. Es wurde viel gelacht, diskutiert, fotografiert oder einfach nur gestaunt. Dass unsere WhatsApp-Gruppe bis heute aktiv ist, spricht für sich.
Dass drei Teilnehmer/innen bereits das zweite und dritte Mal mit Hands on Camera unterwegs waren und zwei Teilnehmerinnen direkt eine weitere Reise gebucht haben, erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz.
Im nächsten Beitrag zeigen wir eine Auswahl der besten Aufnahmen unserer talentierten Fotografinnen und Fotografen. Und wenn Sie selbst Lust auf diese Reise bekommen haben: Im September 2026 sind wir wieder im Norden Islands →hier sind alle Infos.




































