Island Ostfjorde und Süden Reisebericht: In diesem Artikel finden Sie die Eindrücke zu unserer Fotoreise durch Ostfjorde und Südisland im Oktober 2025.
Fotoreise Island Ostfjorde & Süden im Oktober – Reisebericht
Text & Fotos: Radmila Dier
Spiegelungen, schwarze Strände und Eiswelten in Island
Diese Fotoreise „Island Ostfjorde und Süden“ zeigt, wie viel fotografische Vielfalt Island im Herbst bereithält.
Im Oktober wirken die Landschaften oft noch intensiver: Das Licht ist weich, die Farben in Gräsern und Sträuchern leuchten, die Tage werden ruhiger – und in klaren Nächten ziehen mit etwas Glück schon die ersten Polarlichter über den Himmel.
Island machte es gleich spannend
Der Beginn unserer Reise war gleich „abenteuerlich“: Unser Flug nach Egilsstaðir musste wegen eines Sturms um einen Tag verschoben werden. So bekamen wir ungeplant einen zusätzlichen Tag in Reykjavík, während unterwegs umdisponiert und Hotels kurzfristig angepasst werden mussten.
Auf Island gehört das manchmal einfach dazu.
Umso schöner war es, dass sich der Sturm am nächsten Tag gelegt hatte und schon bald zeigte sich Island von seiner besten Seite – mit ruhigem Wasser, klarer Luft, schönem Licht und schon bald sogar mehrfach mit Polarlichtern.

Herbstlicht, stille Wasserflächen und klare Spiegelungen: In den Ostfjorden Islands entstehen oft gerade in der Ruhe besonders eindrucksvolle Bilder.
Auftakt in den Ostfjorden – stille Fjorde und starke Stimmungen
Die Ostfjorde zeigen ein Island, das stiller, weiter und ursprünglicher wirkt als viele der bekannteren Regionen des Landes. Ampelkreuzungen sucht man hier vergebens. Stattdessen begegnet man kleinen Orten mit bunten Fassaden, Spiegelungen in ruhigem Wasser, verlassenen Häusern, alten Zäunen, Motiven am Wegesrand und immer wieder weiten Panoramen unter tief hängenden Wolken.
Diese Mischung macht den Reiz der Ostfjorde aus. Es sind nicht nur die großen Landschaften, die in Erinnerung bleiben, sondern auch die stillen Details dazwischen – und genau darin liegt für mich ein ganz wesentlicher Teil dieser Reise.

Die hellblaue Kirche von Seyðisfjörður mit dem farbigen Regenbogenweg davor – eines der bekanntesten Motive in den Ostfjorden Islands.


Ostfjorde – Hidden Gems und ein ganz eigenes Licht
Die Ostfjorde bieten sehr fotogene Orte, die man nicht zufällig findet. Genau darin liegt ein Teil ihres besonderen Reizes – und auch der Grund, warum diese Region für eine Fotoreise so viel Tiefe hat. Wer hier ortskundig unterwegs ist, entdeckt nicht nur schöne Aussichtspunkte, sondern Landschaften mit Charakter, die sich nicht sofort preisgeben, fotografisch aber oft zu den eindrucksvollsten Momenten der Reise gehören.
Hier entstehen Bilder, die nicht vom Offensichtlichen leben, sondern von Stimmung, Licht und Beobachtung. Auch ein altes Schiffswrack ist hier eher ein stilles Detail, eingebettet in eine Szenerie, die durch ihre Größe, Formen und Farben beeindruckt.

Die herbstlichen Farben und die baumlose Landschaft lenken den Blick auf Formen, Linien und Weite. Genau das sind unsere Hidden Gems der Ostfjorde, die wir so lieben. Das alte Schiffswrack fügt sich dabei ganz selbstverständlich in die raue Landschaft ein und setzt einen zusätzlichen fotografischen Akzent.

Fotogene Landschaften jenseits der Postkartenmotive
Die Ostfjorde berühren immer wieder mit ihrer stillen Schönheit.
Das Licht ändert sich ständig, die Berge liegen einmal weich und zurückhaltend im Dunst, dann wieder klar und kontrastreich über spiegelndem Wasser.
Dazu kommen herbstliche Farben, ins Bild führende Uferlinien und immer wieder diese Ruhe, die fast ansteckend wirkt.
Fotografisch ist das eine Landschaft, die Zeit braucht. Diese Zeit nehmen wir uns – genau darin liegt einer der großen Vorteile einer Fotoreise.

In den Ostfjorden sind es oft nicht nur Landschaften, sondern auch ruhige Hafenmotive, die fotografisch überraschen. Fischerboote, Spiegelungen und die steilen Berge im Hintergrund ergeben starke, klare Bildkompositionen.

Die Spiegelung verstärkt die grafische Wirkung des Motivs und macht die Szene fotografisch interessant.
Augen auf unterwegs: manchmal ist es morgens windstill – dann entstehen tolle Spiegelungen an jeder „Pfütze“.
Eine Spiegelung wirkt immer, aber besonders dann, wenn der Himmel wolkenreich ist.



Lost Places in den Ostfjorden
Verlassene Häuser und alte Gebäude üben eine besondere Faszination aus. Hier wirken solche Orte ganz selbstverständlich als Teil der Landschaft. Diese Mischung aus Vergänglichkeit und rauer Umgebung macht Lost Places hier fotografisch so spannend.


Stokksnes und Vestrahorn – zwei Tage an einem der eindrucksvollsten Fotospots Islands
Einer der großen Höhepunkte der Reise war wieder die Region um Stokksnes und Vestrahorn. Für diesen Ort planen wir bewusst zwei Tage, denn kaum ein Motiv in Island verändert seine Wirkung so stark mit Wetter, Licht und Gezeiten.
Schwarzer Sand, Grasdünen, spiegelnde Flächen, markante Bergformen und weite Ebenen bieten unzählige Möglichkeiten. Je nach Wetter, Licht und Tageszeit wirkt Vestrahorn mal grafisch und reduziert, mal weich und fast pastellartig, mal kraftvoll und dunkel. Dazu kamen Langzeitbelichtungen, Details in den Dünen, Schwarzweißmotive und Polarlichter vor der Hoteltür.
Kurzum: ein Fotografen-Paradies.
Melden Sie sich für unseren kostenlosen monatlichen Newsletter an – als Dankeschön bekommen Sie unsere Broschüre Polarlichter fotografieren kostenlos zum Download.
Alte Brücken werden in Island meist nicht abgebaut. Stattdessen entstehen neue Straßen und Brücken an anderer Stelle, während die alten Bauwerke in der Landschaft zurückbleiben. Dadurch entstehen tolle Fotomotive – zur großen Freude der Fotografen :)
Stokksnes am Nachmittag, im Abendlicht und am Morgen
Fotografie lebt vom Licht und hier wird es besonders eindrucksvoll: das Licht verändert die Stimmung komplett.
Am späten Nachmittag betonten das schräge Licht, die dunklen Dünen und die markanten Bergformen rund um das Vestrahorn die grafische Wirkung dieser Landschaft. Am nächsten Morgen zeigte sich derselbe Ort dann ganz anders: mit ruhigem, spiegelglattem Wasser, weichen Farben und klaren Reflexionen.
Und dazwischen? Kameras auf Stative stellen, ein Drink in der Hotelbar und Polarlichter fotografieren. Herz, was willst du mehr?
Alles über Fotografie in Island haben wir übrigens in unseren FAQ „Island Fotografieren“ zusammengestellt.


In einer klaren Herbstnacht zeigten sich Polarlichter über der weiten Berglandschaft im Südosten Islands.

Schwarzer Sand, goldene Grasbüschel und das Vestrahorn im warmen Licht des späten Nachmittags bei Stokksnes. Foto: Radmila Dier


Das Vestrahorn bei Stokksnes spiegelt sich am Morgen klar und nahezu perfekt im ruhigen Wasser.



Die schwarze Küste führt ins Bild, die lange Belichtungszeit beruhigt das Wasser. Canon EOS R3 & RF24-70mm F2.8 L IS USM, 29mm, f/14, 30sec.


Canon EOS R3 & RF24-70mm F2.8 L IS USM, 40 mm, f/16, 20 sec.
Singschwäne in Island – elegant, präsent und tief verwurzelt
Singschwäne (Cygnus cygnus) sind eine der wenigen Vogelarten, die in Island ganzjährig zu beobachten sind. Als einzige Schwanenart des Landes gehören sie vielerorts ganz selbstverständlich zur Landschaft. Besonders häufig sieht man sie vom Frühjahr bis in den Herbst an Seen, Flüssen und ruhigen Gewässern, wo sie auch brüten. Früher wurden Schwäne in Island gefangen und dienten den Menschen als wichtige Nahrungsquelle. Heute erfreuen sie vor allem Vogelbeobachter und Fotografen, die ihre Ruhe, Eleganz und Präsenz in der Landschaft schätzen.

Unterwegs im Süden – Farben, Formen und Fotoschule am Wegesrand
Auf dem Weg zwischen den großen Stationen zeigt sich immer wieder, wie sehr in Island der Weg das fotografische Ziel sein kann.
Verlassene Häuser in offener Landschaft, grafische Formen in Schwarzweiß, weite Ebenen, stille Seen am Straßenrand, Gletscherblicke in der Ferne und immer wieder diese besondere Mischung aus Klarheit und Rauheit machen jede Fahrtstrecke zum Ziel.
Mal sind es Strukturen und Linien, mal das weiche Licht auf den Bergen, mal die fast abstrakte Wirkung von Eis, Fels und Wolken.
Genau das macht diese Route so besonders: Nicht nur die bekannten Orte bleiben im Gedächtnis, sondern auch die vielen starken Bilder dazwischen.


Ein Tag im Hochland – ein Geschenk.
Besonders in Erinnerung bleibt sicher ein Tag im Hochland bei wunderbarem Herbstwetter. Klare Sicht, leuchtende Farben und diese große, offene Weite – das sind Momente, die sich nicht planen lassen und deshalb so kostbar sind.
Nach dem stürmischen Beginn der Reise war das mehr als nur ein schöner Ausgleich – für uns alle wurde dieser Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.




Jökulsárlón und die Eislandschaften im Süden – mehr als ein kurzer Stopp
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die Region rund um Jökulsárlón und Diamond Beach. Hier nehmen wir uns mehrere Tage Zeit, denn fotografisch geht es nicht nur um die große bekannte Gletscherlagune, sondern auch um weitere Spots in der Umgebung, an denen Eis, Wasser, Gletscher und Landschaft ganz unterschiedlich zusammenwirken.
Außerdem sind wir nicht an ein einziges Zeitfenster gebunden, sondern können auf Licht, Wetter und Stimmung flexibel reagieren. Auf dieser Reise wurden wir dafür belohnt – mit ruhigem Morgenlicht, schönem Abendlicht und sogar mit Polarlichtern über der Lagune.

Polarlichter sorgen auf unseren Fotoreisen fast immer für große Aufregung – vor allem, weil viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sie zum ersten Mal überhaupt sehen und erst recht zum ersten Mal fotografieren. Genau dafür habe ich die Broschüre „Polarlichter fotografieren“ entwickelt. Sie steht Ihnen über unsere Newsletter-Anmeldung kostenlos zum Download zur Verfügung.
Auf der Fotoreise selbst gibt es natürlich zusätzlich ein persönliches Briefing, sodass alle in die Lage versetzt werden, auch selbst solche Bilder zu machen.
Auf dem nächsten Foto ist übrigens nicht die Sonne zu sehen, sondern der Vollmond, der in dieser klaren Nacht gemeinsam mit den Polarlichtern am Himmel stand.

Das Licht macht den Unterschied
Wie unterschiedlich die Stimmung rund um Jökulsárlón und Diamond Beach innerhalb weniger Stunden sein kann, sieht man bei nachfolgenden Fotos.
Am späten Nachmittag und Abend sorgen tief stehende Sonne, Wolken und leuchtende Eisberge für starke Kontraste, während der Morgen oft ruhiger, zarter und farblich weicher wirkt. Deshalb ist es ein großer Vorteil, hier mehrere Tage zu verbringen und nicht nur für einen kurzen Stopp vorbeizukommen.

Die tief stehende Sonne taucht die Gletscherlagune Jökulsárlón in warmes Licht, während dunkle Wolken über dem Eis aufziehen.


Eisblöcke auf schwarzem Sand, Brandung und dramatische Wolken verleihen dem Diamond Beach in Schwarzweiß eine besonders grafische Wirkung.

In der Vatnajökull-Region ist immer eine exklusive Fotozeit in einer Gletscherhöhle eingeplant (mehr dazu in unseren FAQs zu Gletschern in Island) dieses Mal konnte die Tour leider aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden – es war immer noch zu warm und damit instabil.
Stattdessen hatten wir noch mehr Zeit rund um die Gletscherlagune, an weiteren Lagunen und an verschiedenen Eislandschaften in der Umgebung für viele unterschiedliche Motive: große Eisberge, feine Details, Spiegelungen, abstrakte Strukturen, ruhige Stimmungen und wechselnde Lichtverhältnisse.

Ruhiges Wasser, helle Eisberge und der Gletscher im Hintergrund prägen diese stille Szene in der Gletscherlagune Jökulsárlón.



Wissenswertes zur Gletscherlagune Jökulsárlón
Die Jökulsárlón-Gletscherlagune ist nicht nur einer der bekanntesten Highlights des Landes, sondern auch ein Ort, an dem Naturgewalt, Schönheit und Wandel auf ganz besondere Weise zusammenkommen. Sie entstand erst ab etwa 1935 durch das Abschmelzen des Breiðamerkurjökull, eines Ausläufers des Vatnajökull, und ist heute mit rund 248 bis 284 Metern Tiefe der tiefste See Islands. Über einen kurzen Fluss ist die Lagune mit dem Meer verbunden – genau dadurch geraten die Eisberge ständig in Bewegung, werden von den Gezeiten beeinflusst und treiben schließlich hinaus in den Atlantik. Das verhindert auch, dass die Lagune im Winter einfach zufriert.
Die treibenden Eisberge bestehen aus uraltem Gletschereis, teils mehr als 1.000 Jahre alt, und schimmern je nach Licht intensiv blau, weiß oder – durch eingelagerten Vulkanstaub – fast schwarz.
Am Ausgang der Lagune sammeln sich viele dieser Eisstücke am berühmten Diamond Beach, wo sie wie gläserne Skulpturen auf dem schwarzen Sand liegen. Dazu kommen oft Robben zwischen den Eisbergen, die dieser ohnehin schon eindrucksvollen Szenerie noch einmal eine ganz eigene Lebendigkeit verleihen.
Dass Jökulsárlón auch immer wieder als Filmkulisse genutzt wurde und seit 2017 als geschütztes Gebiet zum Vatnajökull-Nationalpark gehört, unterstreicht nur, wie außergewöhnlich diese Landschaft ist.


Gletscher hautnah – Strukturen, Linien und Dimensionen
An der Gletscherzunge wird besonders sichtbar, dass ein Gletscher kein starres Gebilde ist, sondern eine Landschaft in Bewegung. Die Oberfläche wirkt rau, aufgebrochen und von dunklen Aschespuren durchzogen, dazwischen ziehen sich graue und bläuliche Linien durch das Eis. Kleine Schmelzwasserseen, Risse, Kanten und unterschiedliche Schichten erzählen davon, wie sehr sich diese Landschaft ständig verändert.
Die Dimensionen werden mit Menschen oder anderen Maßstäben im Bild erst richtig sichtbar – außerdem entsteht eine gewisse Spannung in den Fotos.
Dieser Kontrast zwischen der kleinen menschlichen Figur und der mächtigen Eislandschaft macht die Aufnahmen an der Gletscherzunge so eindrucksvoll.

Die Dimensionen der Gletscherlandschaft werden erst im Vergleich mit einer Person wirklich greifbar.

Canon EOS R6m2 & RF70-200mm F2.8 L IS USM, 200mm, f/2.8, 1/160 sec.
Vík – Wolken, Regen und frühes Aufstehen
In Vík zeigte sich der Süden von seiner typischen, wettergeprägten Seite. Der Wecker muss nicht auf 4h gestellt werden, für den Sonnenaufgang sind wir im Oktober erst gegen 7h unterwegs.
An diesem Morgen verschwand die Sonne hinter dichten Wolken, der Blick in die Gegenrichtung war trotzdem fotogen.
Der Regen kündigte aber auch schon unser Thema der nächsten Tage an: Wasser. Beeindruckende Schluchten, berühmte und weniger bekannte Wasserfälle sowie immer neue Perspektiven auf fließendes Wasser standen nun auf dem Programm.
Auch später blieb das Wetter wechselhaft, mit Wolken, Regen und immer neuen Lichtfenstern – Island pur.

Auch ohne sichtbare Sonne zeigt sich Vík í Mýrdal am frühen Morgen stimmungsvoll – mit Kirche, Küste und den Reynisdrangar im Hintergrund.

Ein versteckter Wasserfall im Süden Islands mit Flusslauf, Felsen und moosbewachsenen Hängen.

Die letzten zwei Tage – Island ganz schleierhaft
Die letzten zwei Tage dieser Fotoreise im Süden Islands zeigten die Insel im Norden Europas noch einmal von einer ganz anderen Seite.
Aber selbst wenn Regen, Sprühnebel und wechselnde Sicht das Bild bestimmen, wirkt die Landschaft auf eine eigene Weise spannend.
Auch die Motive ändern sich mit den Bedingungen. Nasse Pferde auf den Weiden, dunkles Fell im Regen, feuchte Wiesen, Wasser auf Blättern und Gräsern, Nebelschleier in der Landschaft – auch „verschleiert“ hat Island immer etwas zu bieten.
Unabhängig vom Wetter ist an den berühmten Wasserfällen im Süden immer viel los. Hier üben wir neue Perspektiven, andere Blickwinkel, herbstliche Farben im Vordergrund oder einen bewussten Umgang mit Nebel und Regen.
Schönes Wetter können wir ja schon ;)



Eine Reisegruppe mit Humor, Gemeinschaft und Reiselust
Island begeistert – und jede Reise hat ihren ganz eigenen Charakter. Was diese Reise aber ganz besonders gemacht hat, war die Gruppe: mit viel Geduld, Humor, Flexibilität, Lust auf Island und auf die Fotografie.
Schon der verspätete Start durch den Sturm, die kurzfristigen Umbuchungen und später auch der Ausfall der Gletscherhöhle hätten die Stimmung leicht kippen lassen können. Dazu kam, dass bei zwei Gästen das Gepäck beim Umstieg in Amsterdam hängenblieb und die Koffer praktisch hinterher reisen mussten. Beide hatten dadurch fast die halbe Reise keinen Koffer – was beide mit einer bewundernswerten Gelassenheit getragen haben – chapeau!
Gerade in solchen Momenten zeigt sich, wie eine Gruppe wirklich funktioniert. Es wurde zusammen geholfen, geteilt, improvisiert und der Humor ging auch nicht verloren. Genau das hat diese Reise auch menschlich besonders gemacht: ein Miteinander getragen von Neugier, gegenseitiger Rücksichtnahme, Spaß und gemeinsamer Freude.
Es wurde viel gelacht, fotografiert, gefachsimpelt und gestaunt. Und vielleicht gehört genau das zu Island eben auch dazu: eine Portion Abenteuer, ein wenig Improvisation – und die Fähigkeit, mit dem Unerwarteten gelassen umzugehen.
Im nächsten Beitrag zeige ich eine Auswahl der schönsten Aufnahmen unserer talentierten Fotografinnen und Fotografen. Und wer selbst Lust auf diese Reise bekommen hat: Die gleiche Fotoreise findet auch in diesem Oktober wieder statt – hier gibt es alle Infos.

















